CS Coaching und Beratung GmbH

Weilerstr. 10 

71665 Vaihingen Enz - Aurich 

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Mobil:      0173/9409920

web:         www.cs-burnout-coaching.de

Mail:          stolla@cs-burnout-coaching.de

Eingetragen beim Amtsgericht Stuttgart HRB 761416    

Geschäftsführung: Christiane Stolla

Sitz der Gesellschaft: Vaihingen Enz

Christiane Stolla

Stress und Burnout Berater

Stress und Burnout Coach

zertifizierte Entspannungstrainerin

... beruflich ...    

1999-2001    Ausbildung Bankkauffrau

2002-2006  Studium Betriebswirtin (VWA)

2001-2006   Firmenkundenbetreuung Privatbank

2006-2019   Zins- und Währungsmanagement Großbank

                      2010-2015    Teamleitung

                      2015-2016    Projekt

2017              Ausbildung zum Stress und Burnout Coach

2017              Ausbildung zum Stress und Burnout Berater

2017              Gründung CS Coaching und Beratung GmbH

2019             Ausbildung zur Entspannungstrainerin

... privat ...

  • bin ich verheiratet

  • habe einen Sohn

  • lese ich gerne, gehe joggen und Radfahren

  • praktiziere ich Yoga und Autogenes Training
     

  • 2016 habe ich selbst die Erfahrung Burnout gemacht

 

 

Hauptauslöser - fehlende Zukunftsperspektive
 

Rückwärtsbetrachtung - Entstehung meines Burnout:
Wenn ich heute auf meine Situation zurückblicke, sehe ich die Burnout Spirale sehr klar und ich muss mir eingestehen, ich war mir schon ca 10 Wochen früher über meine Lage im klaren. Bereits die letzten 3 Jahre gab es in immer kürzeren Abständen kritische Situationen, in denen mir unbewusst klar war, wenn ich jetzt nicht kürzer trete ist es soweit. 

Seit 2015 meine Aufgabe, welche ich mit Leib und Seele ausgeführt habe überraschend gestrichen wurde, befand ich mich in einer ziellosen Orientierungsphase. Über die Monate wurde mir über unterschiedlichste Wege bewusst, dass es realistisch betrachtet keine Perspektive auf eine für mich interessante Aufgabe in meinem räumlichen Umfeld gibt. Bildlich gesprochen habe ich 2015 in der Ferne eine Wand gesehen welche auf mich zu kommt. Mitte 2016 stand ich so nah davor, dass ich kaum noch etwas Tageslicht sehen konnte.

 

die Monate vor der Diagnose:
Mai: aufgrund von körperlichen Beschwerden musste ich mich mehrfach Tageweise krank schreiben lassen, Konzentrationsfähigkeit hat stark nachgelassen, stetige Rückschmerzen
Juni: Krankheitstage sind weiter angestiegen, es konnten keine körperlichen Gründe für meine Beschwerden ermittelt werden. Sukzessive wurde alles untersucht - ohne Ergebnis. Rückenschmerzen wurden schlimmer nur noch im stehen war arbeiten möglich
Juli: körperliche Symptome wurde auch im Urlaub schlimmer, keine Erholung möglich. Nahrungsmittelunverträglichkeit wurde als Ursache auserkoren. 
August: körperliche Symptome weiter unverändert, Gereiztheit nahe dem Höhepunkt. Ohne Kind wäre ich morgens nicht aufgestanden. Besuch beim Hausarzt mit der Bitte mich krank zu schreiben da ich nicht mehr kann. Die Frage nach Burnout habe ich vehement verneint. Krankmeldung 3 Wochen, Diagnose Histamin Unverträglichkeit
September: Körperliche Symptome etwas besser - Vermeidung von histaminhaltiger Nahrung. Konzentration und inhaltliche Arbeit nur unter größter Anstrengung möglich,
Oktober: körperliche Symptome deutlich verschlechtert, Nährstoffunterversorgung aufgrund der einseitigen Ernährung, Kreislaufprobleme, überfallartige Rückenschmerzen, belastende familiäre Situation ... und es war vorbei.

 

Diagnose Burnout:
Obwohl ich mir relativ sicher war, ich würde dieses Gespräch mit der Diagnose Burnout verlassen, war ich dennoch total geschockt und zutiefst verunsichert. Wie konnte das passieren? Warum mir? und viele weitere Fragen....
Die ersten Tage war ich in einer Art Schockstarre gefangen - danach fühlte ich mich leer, müde und einfach ausgebrannt, als hätte mir jemand den Akku gezogen. Nur das Wissen, sobald das Kind im Kindergarten ist kann ich mich wieder hinlegen, hat mich dazu bewegt überhaupt aufzustehen. Mit der Zeit wurde es besser, aber ich fühlte mich immer noch wie in Zeitlupe und wie aus Stein, unfähig andere Menschen wirklich wahrzunehmen. Ständig müde, jede Anstrengung war zuviel.
Über die Monate ist es besser geworden, auch die körperlichen Probleme haben sich fast vollständig normalisiert, bis das Thema Wiedereingliederung und somit Arbeiten auf der Agenda stand. Schlagartig war ich wieder im Oktober. Ich stand wieder direkt vor meiner Wand und alle körperlichen Beschwerden waren innerhalb eines Tages wieder da. Schnell zeichnete sich ab, dass ich eine andere Perspektive für meine Zukunft brauchte, die Idee des Coachings hat schon länger in mir geschlummert, wurde immer wieder geweckt. Plötzlich, in einem Gespräch war es mehr als eine Idee, meine innere Einstellung zu dem Thema hat sich unbemerkt verändert, es war ein Plan. Noch an diesem Tag hat mein Körper auf "normal" umgestellt, ich war wieder fröhlich, ich hatte das Gefühl wieder zu leben - die bedrohliche Wand war verschwunden.